Pressebericht Lokales

Besinnliche Klänge in der Kirche Unterbruch

  Ein besinnliches Adventskonzert erlebten 100 Besucher in der Unterbrucher Kirche.Mitglieder der Musikgruppe Quod Libet und Sängerinnen des Chors Augenblick hatten sich zu einem Ensemble zusammengefunden und gestalteten ein schönes Programm, das harmonisch auf die Vorweihnachtszeit abgestimmt war. Anne Frenken, Koordinatorin der Pfarre St. Maria Schmerzhafte Mutter Unterbruch , hatte gemeinsam mit GdG Ratsvertreter Jakob Nobis diesen wunderbaren Abend in die Wege geleitet. Bei der Durchführung wurden sie von der Katholischen Frauengemeinschaft unterstützt, die beim anschließenden gemütlichen Beisammensein Getränke und Gebäck reichten.Die Spendeneinnahmen sollen Menschen zugute kommen, die von der Heinsberger Tafel unterstützt werden. Das Schlusslied "Es ist für uns eine Zeit angekommen" wurde von Musiken, Sängern  und dem tollen Publikum gemeinsam angestimmt.( Bild und Text defi) 

Worte des Dankes an Sponsoren der  Heinsberger Tafel am 20.04.2017

 

Heinsberg. Bereits zum vierten Mal haben sich Manuela und Wilfried Holten aus dem Selfkant sowie Sieglinde und Charly Pfeiffer aus Waldfeucht-Bocket mit ihren Imbisswagen vor der Christuskirche in den Dienst der guten Sache gestellt: Für zwei Stunden haben sie auch in diesem Jahr wieder Gäste, ehrenamtliche Mitarbeiter und Kunden der Heinsberger Tafel mit Pommes Frites, Currywurst oder Bratrollen verwöhnt, kostenfrei für alle, die kamen.

Zuvor hatte Pfarrer Sebastian Walde, Vorsitzender der Heinsberger Tafel, in der Christuskirche kurz Rückschau gehalten auf die Aktivitäten der Tafel. „Wir leben davon, dass wir getragen werden von der Bevölkerung, von Unternehmen und Institutionen“, erklärte er. Sie alle würden dazu beitragen, das Leben von Menschen in prekären Situationen leichter und würdevoller zu gestalten.

Als die Tafel in Heinsberg 2009 gegründet worden sei, habe wohl niemand so recht gedacht, dass sie zu einer Dauereinrichtung werden würde, so der Pfarrer weiter. Viele „Aufs und Abs“ habe es seitdem gegeben, „mehr Abs als Aufs“, betonte er. Zum einen könne die Tafel bedürftigen Menschen direkt helfen.

Zum anderen sei es ein Skandal, dass in Deutschland immer noch Lebensmittel in großen Mengen einfach weggeworfen würden, in denen viel Geld und auch Umwelt drinstecke. „Das ist schade, das macht traurig“, sagte der Pfarrer. Inzwischen sei die Tafel auch aus ihren Kinderschuhen herausgewachsen. Ängste und Sorgen der ersten Jahre seien inzwischen dem Optimismus gewichen. „Immer, wenn wir in Not waren, hat sich eine Tür aufgetan.“

Menschliche Begegnungen

Auch die Zahl der Besucher bei diesen beiden „Stunden des Dankes“, allen voran der CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers und Bürgermeister Wolfgang Dieder, zeige, dass viele Menschen hinter der Tafel stehen würden, freute sich Pfarrer Walde. Das sei aber auch Grund genug, einmal im Jahr einfach „Danke“ zu sagen, verbunden mit der Hoffnung, dass die Begleitung und Unterstützung Bestand habe. Zugleich seien diese beiden Stunden auch für die Tafelkunden Gelegenheit, der Enge des Alltags zu entkommen und etwas mehr zu haben als nur das, was zum täglichen Überleben benötigt werde. Dazu zählte er nicht nur die Portion Pommes Frites, sondern auch die rein menschlichen Begegnungen auf dem Platz vor der Kirche.

Bevor es dort alle hinzog, hatte noch Ruth Matzutt, Betriebsratsvorsitzende der Bauunternehmung Florack, das Wort.

Spende

Sie überreichte Sebastian Walde eine Spende in Höhe von 2000 Euro, gesammelt alleine unter den Mitarbeitern des Unternehmens im Rahmen einer Tombola und im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Bauunternehmung im vergangenen Jahr.

       

Spendenübergabe am 11.02.2017 für Amos und Heinsberger Tafel e.V. in Oberbruch                           

Der alte Vorstand ist auch der neue. 

Heinsberg. 24.06.2015 Es sei ein Skandals, dass es Einrichtungen wie die Tafel in einem reichen Land wie Deutschland geben müsse; doch sei es ein Segen, dass es die Tafel gebe. Mit diesen Worten führte sich Markus Bruns in den Kreis der Mitglieder der Heinsberger Tafel ein,  als deren 50. Mitglied er im Rahmen der Mitgliederversammlung aufgenommen wurde. Propst Markus Bruns war gerne dem Ruf seines Kollegen Pfarrer Sebastian Walde, Vorsitzender der Heinsberger Tafel, gefolgt. Und getreu dem ökumenischen Gedanken, der in Heinsberg gepflegt wird, wird sich Probst Bruns nun zusammen mit den anderen Vereinsmitgliedern um weitere Mitglieder bemühen. Pfarrer Sebastian Walde in der Mitgliederversammlung schmunzelnd: „Wenn jeder von uns nur ein neues Mitglied mitbringt, dann können wir bald das 100. Vereinsmitglied begrüßen.“ Aufgrund der zunehmenden Anzahl der Flüchtlinge hat sich auch die Zahl der Kunden erhöht, die als Empfänger von Sozialleistungen die Unterstützung der Tafel in Anspruch nehmen. Im Durchschnitt 80 Kunden werden jeweils mittwochs und samstags bei den Ausgaben in den Räumen der Heinsberger Tafel an der Erzbischof-Philipp-Straße 18 in Heinsberg versorgt. Um auch in Zukunft Menschen, die Hilfe benötigen, helfen zu können, ist die Tafel für jede Unterstützung dankbar. Jeder der helfen will, ob nun mit Sach- oder Geldspenden oder bei der Bewältigung des logistischen Aufwands ist herzlich willkommen. Dank der Spendenbereitschaft der Bürger und der Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde, so Pfarrer Walde, habe ein zweiter Transporter angeschafft werden können. Und so ist der Verein zuversichtlich auch die Raumsituation dauerhaft mit der Unterstützung der Mitglieder und Heinsberger Bürger meistern zu können. Nach dem Auszug des bislang im Erdgeschoss ansässigen Deutschen Roten Kreuzes ist die Tafel einziger Mieter in dem großen Gebäude an der Erzbischof-Philipp-Straße. Im Rahmen der Mitgliederversammlung stand turnusgemäß auch die Neuwahl von einigen Vorstandsposten auf der Tagesordnung. Einstimmung wurden Kurt Kornmesser als stellvertretender Vorsitzender, Werner Küpper als Geschäftsführer und stellvertretender Kassenführer sowie Axel Schleicher als stellvertretender Schriftführer wieder gewählt. Zusammen mit Sebastian Walde (Vorsitzender), Elisabeth Jansen-Eschner (Schriftführerin), Hans-Peter Bossems (Kassenführer und stellvertretender Geschäftsführer) und Matthias Wolff (Beisitzer) sowie den beiden Kassenprüfern Martin Lippert und Stefan Emunds bilden sie die Führungsriege, der nun mit Probst Markus Bruns 50. Mitglieder starken Heinsberger Tafel. Wer sich bei der Tafel engagieren oder mit eine Spende helfen möchte, meldet sich unter 02452/1809554 oder heinsbergertafel@t-online.de. (defi)

 

BU: Pfarrer Sebastian Walde (3.v.r.) begrüßte Probst Markus Bruns (4.v.r.) zusammen mit dem übrigen Vorstand der Heinsberger Tafel als deren 50. Mitglied. Foto: defi

Jetzt bei der „Tafel“: Sitzend in den ersten Stock

Endlich ein Treppenlift in die Lebensmittelausgabe

Heinsberg.- Ab sofort ist die Lebensmittelausgabe bei der Heinsberger Tafel auch für Gehbehinderte leicht zu erreichen. Im Beisein einiger Vorstandsmitglieder und des Vermieters machte der technische Berater der ThyssenKrupp Encasa, Jörg Meiers, mit dem neuen komfortablen Sitzaufzug vertraut. Als erster Nutzer konnte Harry Happek den Lift in die erste Etage nutzen. Die „Jungfernfahrt“ verlief erwartungsgemäß ohne Zwischenfälle, dafür im Beisein der interessierten Tafel-Kollegen. Der Treppen-Sitzlift, Modell „Levant“, wird nun zur Freude Vieler, bei denen bislang der Besuch der Tafel am Portal endete, zum „Express“ in die Cafeteria und der Lebensmittelausgabe. So wird im Haus an der Erzbischof-Philipp-Straße eine scher zu überwindende Barriere abgebaut. Pfarrer Sebastian Walde zur neuen Errungenschaft: „Wir sehen die neue technische Hilfe als echte Notwendigkeit an. Vor allem vor dem Hintergrund, der wachsenden Altersarmut.“ Auch der Vermieter der Immobilie, Axel Schleicher, sieht hier eine sinnvolle Investition hinsichtlich der optimalen Nutzung. – „Erstnutzer“ Harry Happek freute sich vor allem, dass er als früherer Tafel-Mitarbeiter, endlich wieder einmal seine alten Kollegen im Obergeschoss begrüßen konnte, die sich ihrerseits über das Wiedersehen freuten. – Es sind also „Kleinigkeiten“, und manchmal nur ein paar Treppenstufen, die dem Leben wieder ein bisschen Qualität zurück geben. Oder eben ein Treppenlift, wie bei der Heinsberger Tafel.  GK     

Der neue Vorstand der Heinsberger Tafel:Kassierer Hans-Peter Bossems,Geschäftsführer Heinz-Werner Küpper,Beisitzer Matthias Wolff,Vorsitzender Sebastian Walde,stellvertretender Vorsitzender Kurt Kornmesser,Schriftführerin Elisabeth Jansen-Eschner und Axel

                   

 

       Tafel-Team stellt sich für die Zukunft auf

 

Pfarrer Sebastian Walde für zwei weitere Jahre als Vorsitzender bestätigt. Einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht.


Engagiertes Team: Der Vorstand der Heinsberger Tafel mit Kassierer Hans-Peter Bossems, Geschäftsführer Heinz-Werner Küpper, Beisitzer Matthias Wolff, Vorsitzender Sebastian Walde, stellvertretender Vorsitzender Kurt Kornmesser, Schriftführerin Elisabeth Jansen-Escher und Vertreter Axel Schleicher. Foto: anna

Von Anna Petra Thomas

 

Heinsberg. Die Heinsberger Tafel hat in ihrer Mitgliederversammlung den evangelischen Pfarrer Sebastian Walde für weitere zwei Jahre in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Neu gewählt als Kassierer wurde Hans-Peter Bossems als Nachfolger für Renate Schroeders. Ebenfalls in ihrem Amt bestätigt wurde Elisabeth Jansen-Escher als Schriftführerin. Neu in das Amt des Beisitzers wählten die anwesenden Vereinsmitglieder Matthias Wolff.

„Wir sind erwachsen geworden“

Walde hatte zuvor in seinem Jahresbericht auf ein „außerordentlich erfolgreiches Tafeljahr“ zurückgeblickt. Das Chaos der ersten Jahre seit der Gründung 2009 sei geregelten Abläufen gewichen, und durch die Einrichtung eines gut funktionierenden Büros habe man einen weiteren großen Entwicklungsschritt gemacht. „Wir sind erwachsen geworden!“, befand der Vorsitzende. Und vergaß nicht, die gerade erst möglich gewordene Anschaffung des neuen Fahrzeugs mit Kühlanlage als „Herzstück“ der Tafel zu würdigen.

Sicherlich habe die Arbeit der Tafel auch ihre Kritiker, räumte Walde ein, „aber hier berühren sich doch zwei Übel in ihrer Spitze“. Auf der einen Seite würden immer noch viel zu viele Lebensmittel vernichtet. Auf der anderen Seite gebe es immer mehr Menschen, die nicht genügend finanzielle Möglichkeiten hätten, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. „Wir können diesen Grundzustand nicht verändern, aber wir können die Hände auch nicht in den Schoß legen! Wir müssen weiter wirken“, stellte sich Walde unmissverständlich hinter das Engagement des Vereins. „Wir sind noch nicht am Ziel, aber sind heute hier, um uns darin zu bestärken, weiterzumachen“, schloss er seine Rede. „Für uns als Stadt ist die Tafel sehr wichtig“, pflichtete ihm Wolfgang Paulus, Leiter des Ordnungs- und Sozialamtes, bei. Er übernahm bei der Versammlung die Wahlleitung. „Ich bin glücklich, dass es die Tafel gibt“, erklärte er auch als deren Mitglied. „Ich wünsche ihr ein weiteres, erfolgreiches Wirken, auch als soziale Kontaktstelle.“

Weiter hörten die Mitglieder einen positiven Kassenbericht und verabschiedeten eine Geschäftsordnung, in der jetzt vor allem die Verantwortlichkeiten in den operativen Bereichen der Tafel detailliert geregelt sind, etwa für den Fahrdienst, die Warenannahme, die Lebensmittelausgabe, die Cafeteria, die Textil-, Haushaltswaren- und Spielwarenausgabe sowie die Fahrradwerkstatt.

Mit zwei Wünschen des Vorsitzenden endete die Versammlung: Der eine Wunsch ist der nach einer Erhöhung der Zahl der derzeit 37 Mitglieder. Weiterhin wünscht er sich weitere Spenden von Lebensmitteln.

 

Weitere Informationen unter

www.heinsberger-tafel.de

 

Werner Küpper,Kurt Kornmesser,Peter Heinrichs,Willi Jakobs sowie Sebastian Walde Foto:anna

Über die Ankunft vom neuen "Glücksbringer"

 

 

Neuer Transporter ist ein „Glücksbringer“

  

Alten Wagen der Heinsberger Tafel ersetzt


Über die Ankunft vom neuen „Glücksbringer“ freuten sich Heinz Werner Küpper, Peter Heinrichs, Willi Jakobs sowie Sebastian Walde . Foto: anna

Heinsberg. „Es war wirklich fünf vor zwölf!“ Dramatisch beschreibt Pfarrer Sebastian Walde den Zustand des Transporters, der bisher der Heinsberger Tafel zur Verfügung stand, um bei Händlern die gespendeten Lebensmittel abzuholen. Mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln habe man ihn nicht mehr durch den TÜV bringen können. „Das war unser erstes Auto, und damit hatten wir leider nicht so viel Glück“, fügt er hinzu.

Auf dieses hoffen er und die übrigenVorstandsmitglieder der Tafel für das nagelneue Fahrzeug, das jetzt seine ersten Einsatzfahrten unternimmt, im wahrsten Sinne des Wortes als „Glücksbringer“. So lautet jedenfalls die großflächige Werbeschrift auf beiden Seiten des Transporters.

Von „Stiftunglife“ stammt dieser Name, einer Stiftung, die in Deutschland die Tafeln unterstützt und auch die Anschaffung des rund 30000 Euro teuren Heinsberger Tafel-Autos gefördert hat, zu einem Drittel. Ein weiteres Drittel tat der Lions-Club Selfkant hinzu. Dessen Präsident Willi Jakobs hatte auch die Fördermittel von „Stiftunglife“ eingeworben. Das letzte Drittel brachte schließlich die Heinsberger Tafel in einem Kraftakt selbst auf.

Da das neue Fahrzeug zusätzlich mit einer Kühlanlage ausgestattet ist, können jetzt endlich auch leicht verderbliche Waren bei Händlern für die Tafelkunden abgeholt werden. Spenden von Metzgern zum Beispiel habe man bisher gar nicht annehmen können, erklärt Walde. „Jetzt geht das!“, freut er sich.

Sa. 21.12.2013

"Das macht das Fest für uns 100 Prozent schöner"

 

Strahlende Gesichter bei der Ausgabe der Weihnachtskisten in den Räumen der Heinsberger Tafel. Auch Schüler engagieren sich.

 

Heinsberg. Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum,fein gedeckte Tische ,Kaffee, kalte Getränke und Gebäck, vor allem aber strahlende Gesichter prägten gestern Nachmittag das Bild in den Räumen der Heinsberger Tafel an der Erzbischof-Philpp-Straße.

 

Die Verantwortlichen strahlten, weil für alle Kunden der Tafel, die zur Ausgabe der sogenannten Weihnachtskisten gekommen waren, doch noch genug gespendete Gaben zusammen gekommen waren. Noch vor einer Woche hatte die Situation da ganz anders ausgesehen. "Wir musten schließlich anders als im vergangenen Jahr gar nichts mehr zukaufen", freute sich dann bei der kleinen Feier auch Kurt Kornmesser, stellvertretender Vorsitzender der Tafel.

 

Insgesamt 152 Erwachsene und 114 Kinder konnte die Heinsberger Tafel in diese Jahr im Rahmen der Aktion beschenken. Gariele Mengwasser aus Dremmen freute sich:" Wir müssen wirklich jeden Cent dreimal umdrehen", gestand die Mutter von vier Kindern. Aus gesundheitliche Gründen könne  sie zum Einkommen der sechsköpfigen Familie nicht mehr beitragen, zeigte sie sich dankbar für die Spenden an die Tafel, von denen sie und ihre Familie gestern auch bedacht wurden. "Das macht das Fest für uns 100 Prozent schöner, ehrlich", sagte sie. Zusätzlich zu den Lebensmitteln hatte das Tierheim für den Kreis Heinsberg Spenden für die Haustiere der Familien zur Verfügung gestellt. Eine Privatperson hatte zudem mehr als 1000 Euro gespendet, mit denen im Rahmen einer Wunschzettel-Aktion individuelle Wünsche der Kinder im Wert von je 20 Euro erfüllt werden konnten.

 

Für ihn sei mit der Weihnachtskisten-Aktion gleich eine dreifache Freude verbunden, erklärte Propst Markus Bruns als Schirmherr in diesem Jahr, nachdem Pfarrer Walde die Gäste als Vorsitzender der Tafel zusammen mit seiner kleinen Kirchenmaus begrüßt hatte. "Zum einen macht es natürlich Spaß, Ihnen heute ein Päckchen zu überreichen", erklärte er. Freude mache es aber auch zu wissen, dass auch dieses Mal wieder so viele Menschen für die Aktion gespendet hätten.

 

Dabei erwähnte er auch noch einmal das Engagement der Schüler des Kreisgymnasiums und der Sonnenscheinschule. "Schließlich freut es mich, dass hier bei der Tafel alles so gut läuft", lobte er das Engagement der Ehrenamtler.

 

Nach einem irischen Weihnachtssegen machte er sich dann daran, zusammen mit dem Weihnachtsmann die Gaben zu verteilen.

(anna)

 

 

Bericht Tafel in der Heinsberger Zeitung am 13.12.2013

                                         

 

Nicht so gut gefüllt wie noch im Vorjahr sind derzeit die Regale der Heinsberger Tafel zu Zeiten der Lebensmittel-Ausgabe.

 

Wolfgang Paulus, Integrationsbeauftragter der Stadt Heinsberg, und Kurt Kornmesser, zweiter Vorsitzender der Tafel, diskutierten im Rathaus die aktuelle Situation der Heinsberger Tafel.

 

 

Von Anna Petra Thomas

Heinsberg. Gleich in mehrfacher Hinsicht befindet sich die Heinsberger Tafel aktuell in einer sehr schwierigen Situation: Während auf der einen Seite die Zahl der Bedürftigen steigt, die sich bei der Tafel während der Ausgabezeiten melden und um Lebensmittel bitten, sinkt umgekehrt das Aufkommen von Spenden, und das ganz drastisch, wie Kurt Kornmesser, zweiter Vorsitzender des Vereins erklärt.

 

Die Lage erforderte vom Vorstand der Tafel eine Entscheidung: „In dieser Notsituation sind wir gezwungen zu handeln“, so Pfarrer Sebastian Walde, der Vorsitzende der Tafel. „Wir werden ab sofort einen Aufnahmestopp für neue Kunden aussprechen.“ Diese Maßnahme soll zunächst bis März 2014 gelten. „Sollte sich nichts ändern an der Notlage, dann werden wir auch über März hinaus keine neuen Kunden annehmen“, sagt er.  

Auch zusammen mit Wolfgang Paulus, dem Integrationsbeauftragten der Stadt Heinsberg, der selbst Mitglied der Tafel ist, waren mehrere Möglichkeiten diskutiert worden, um die aktuelle Lage zu meistern. Andere Vorschläge waren, zur Ausgabe nur noch Familien mit mindestens drei Kindern zuzulassen oder Singles nur noch alle 14 Tage. „Ein Aufnahmestopp erscheint uns jedoch als praktikabler und gerechter“, so der Vorsitzende. 

50 Prozent weniger Lebensmittel

 

Im Juli dieses Jahres seien 248 Haushalte mit insgesamt 495 Personen bei der Tafel als bedürftig gemeldet gewesen. In diesem Monat seien es 270 Haushalte mit 550 Personen, eine Steigerung um mehr als elf Prozent bezogen auf die Personenzahl. Diese Situation bringt derzeit sowohl die Räumlichkeiten der Tafel als auch die dort tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter an ihre Grenzen, wie Kornmesser berichtet.

 

Ein Grund dafür könnte die steigende Zahl von Flüchtlingen sein, die derzeit auch in die Kreisstadt kommen. Waren es im Sommer noch 80, so leben mittlerweile 100 Flüchtlinge in Heinsberg, wie von Paulus zu erfahren war. Zudem gäbe es sicherlich mehr Bedürftige, die bisher nicht von den Möglichkeiten der Hilfe durch die Tafel gewusst hätten, fügt er hinzu.

 

Umgekehrt stehen der Tafel aktuell viel zu wenig Lebensmittel zur Verfügung, um sie an die Bedürftigen auszugeben. „Derzeit sind es bei den Ausgaben gerade mal 50 Prozent von dem, was wir sonst hatten“, erklärt Kornmesser. Und „sonst“ heißt, dass den Bedürftigen nach einer Ausgabe so viele Lebensmittel zur Verfügung standen, dass sie sich davon drei bis vier Tage gut ernähren konnten.

 

An einen Austausch mit anderen Tafeln, wie er früher üblich war, wenn eine Tafel etwas übrig hatte, sei schon gar nicht mehr zu denken. Den Grund dafür sieht Kornmesser neben der steigenden Zahl der Bedürftigen auch in einer verbesserten Logistik des Lebensmittel-Einzelhandels, bei dem dadurch nicht mehr so viel übrig bleibt, was die Tafel dann weitergeben kann.

 

Sicher müsse dem Asylbewerberleistungsgesetz entsprechend für die Flüchtlinge der Lebensunterhalt auch ohne zusätzliche, freiwillige Leistungen durch die Tafel gesichert sein, räumt Paulus weiter ein. Umgekehrt würden ihnen aber die Leistungen der Tafel nicht angerechnet. Dies ermögliche ihnen ein bisschen mehr finanzielle Liquidität. Dies sei vor allem für Familien bedeutsam, die in dieser Situation keinen Anspruch auf Kindergeld hätten. (anna)

 

 

Weihnachtskisten-Aktion verlängert

 

Über die Spenden aus dem Kreisgymnasium und aus der Sonnenscheinschule für die Weihnachtskisten-Aktion freuen sich Tafel-Vorsitzender Sebastian Walde (rechts) und Schirmherr Propst Markus Bruns (links). Foto: Anna Petra Thomas


  Nicht besser als in der laufenden Lebensmittel-Ausgabe stellt sich die Situation der Tafel derzeit dar, wenn es um die Weihnachtskisten-Aktion geht. Nur auf ebenfalls rund die Hälfte belaufe sich das Spendenaufkommen in diesem Jahr im Vergleich mit dem Vorjahr, berichtet Kurt Kornmesser, zweiter Vorsitzender der Tafel.

 

Daher freuten sich Tafel-Vorsitzender Sebastian Walde und Schirmherr Propst Markus Bruns in dieser Woche vor allem über die Spenden aus zwei Heinsberger Schulen. So haben die Schüler des Kreisgymnasiums auf Initiative von Religionslehrerin Monika Lennertz in allen Klassen gesammelt. Weitere Spenden kommen von der OGS der Sonnenscheinschule als Erlös des Adventsbasars und von der Betreuung bis 13 Uhr in der Sonnenscheinschule, der „Pusteblume“, in Form von Sachspenden.

 

Die Möglichkeit, die Tafel mit Spenden zu unterstützen, wurde aufgrund der Notsituation verlängert und ist auch am kommenden Montag, 16. Dezember, von 10 bis 14 Uhr noch möglich in den Räumen der Tafel an der Erzbischof-Philipp-Straße 18

Ganz dringend wünschen sich die Tafelmitarbeiter noch haltbare Lebensmittel, die sie an die Bedürftigen ausgeben wollen, damit auch sie ein schönes Weihnachtsessen für sich und ihre Familien zubereiten können.

 

Ausgegeben werden die Weihnachtskisten am Freitag, 20. Dezember in den Räumen der Tafel zwischen 11 und 13 sowie für Familien gemeinsam mit dem Schirmherrn, Propst Markus Bruns, von 15 bis 17 Uhr. (anna)

 

 

Do.12 Dez.2013

Heinsberger Tafel freut sich über Hilfe

 

Belegschaft der Kreissparkasse spendet 5000 Euro

 

Kreis Heinsberg.Pfarrer Walde, Vorsitzender der Heinsberger Tafel, und sein Stellvertreter Kurt Kornmessr staunten nicht schlecht,als Achim Weber, Personalratsvorsitzender der Kreissparkasse, ihnen einen großen Scheck überreichte, der auf 5000 Euro ausgestellt war. Weil die Mitarbeiter der Kreissparkasse Heinsberg auf Weihnachtsgeschenke verzichten, konnte diese Summe bereits vor dem Fest gespendet werden.

 

"Mit einer Spende in dieser Höhe habe ich nicht gerechnet", erklärte Walde, der erst im August dieses Jahres als Vorsitzender der Tafel bestätigt worden war. Sie soll jetzt das Startkapital für die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges genutzt werden, das die Tafel dringend benötigt und das für die Logistik einer Tafel von existentieller Bedeutung sei, wie Kornmesser betonte.

 

Die Spendenbereitschaft in der Belegschaft der Kreissparkasse sei traditionell stark ausgeprägt, erläuterte Weber den Vertretern der Tafel. Man hat in den letzten Jahren immer wieder verschiedene Projekte und Hilfsbedürftige aus der Region untersützt, dies aber nie "an die große Glocke" gehängt. Getreu dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" wünsche man sich nun, dass es möglichst Nachahmer gebe.

 

Weitere Spenden willkommen

 

Dank des Engagements der Sparkassen-Mitarbeiter sei man dem Ziel eins neuen Fahrzeugs schon ganz nah, bekräftigte Pfarrer Walde. Er griff das Bild der "Nachahmer" gerne auf. Die Tafel freut sich über weitere Spenden, die unter anderem auch für die anstehende Renovierung des Vereinsheims in Heinsberg an der Erzbischof-Philipp-Straße benötigt würden.

 

Das Spendenkonto hat die Nummer 31211 bei der Kreissparkasse Heinsberg (Bankleitzahl 31251220).

(anna)

Di. 3.Dez.2013

                                             

 

                                                    

 

 

 Gut ist alles,

 was die

 Speisekammer füllt

 

 

  

Hunderte Tüten für schönes Mahl zum Fest gespendet. Tafeln freuen sich und hoffen auf Erfolg der Weihnachtskistenaktion.

 

Heinsberg. Auch die Heinsberger Tafel beteiligt sich unter der Schirmherrschaft von Probst Markus Bruns an der Weihnachtskisten-Aktion, die von den Tafeln gemeinsam mit unserer Zeitung und dem WDR durchgeführt wird. Mit dem Inhalt einer Weihnachtskiste soll im weitesten Sinne ein Weihnachtsessen zubereitet werden können, wie es sich jeder zum Fest wünscht. Gut ist also beinahe alles, was über Weihnachten die Speisekammer füllt.

 

Geeignet sind hierbei nur gut verpackte, haltbare Lebensmittel wie etwa Konserven, Dauerwurst, Süßwaren, Kaffee, Tee, Erbsen und Möhren aus der Dose, Klöße aus der Packung, Öl in unzerbrechlichen Flaschen und vieles mehr.Alle gespendeten Produkte sollten ungekühlt problemlos haltbar sein. Nicht geeignet sind daher frische Lebensmittel wie Obst, Butter, Eier, Frischkäse oder Frischfleisch. Für den Transport sollte eine ausreichend stabile und offene Kiste gewählt werden, die sich gut tragen läßt.

 

Da die Nachfrage bisher immer größer war als die Anzal der gespendeten Kisten, werden dafür in diesem Jahr auch die Spendentüten von Rewe zum Einsatz kommen. Diese Tüten wurden in den ersten beiden Novemberwochen im Heinsberger Rewe-Center sowie in den Rewe-Märkten der Familie Lindenlauf in Oberbruch, Ratheim und Hilfarth zum Preis von fünf Euro verkauft. Befüllt sind sie jeweils gleich mit haltbaren Lebensmitteln.

 

Mit insgesamt 448 Spendentüten, die in Heinsberg mit Unterstützung von Tafelmitarbeitern und Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde verkauft wurden, belegt das Rewe-Center in Nordrhein-Westfalen wie im vergangenen Jahr erneut Platz zwei. Marktmanager Edgar Jost rundete die Tütenzahl bei der Übergabe an Pfarrer Sebastin Walde, Vorsitzender der Tafel, und an Geschäftsführer Werner Küpper auf 500 Tüten auf. Weitere 200 Tüten kamen den Tafeln in Heinsberg und in Hückelhoven von Familie Lindenlauf zugute. Alle Spendentüten, die bei der Weihnachtskisten-Aktion nicht zum Einsatz kommen müssen, werden zu Beginn des neuen Jahres bei der Heinsberger Tafel an bedürftige Menschen ausgegeben.

 

Annahmestellen für die jetzt gestartete Weihnachtskisten-Aktion in Heinsberg sind: die Heinsberger Tafel, Erzbischof-Philipp-Straße 18( dienstags und donnerstags von 10 bis 12 und von 17 bis 19 Uhr), die Praxis Andrej Janezic,Apfelstraße 45-47, die Dom-Apotheke,Rathausstraße 1, die Apotheke am Medienzentrum,Stiftstraße 21, die Buchhandlung Mesche, Hochstraße 90 und das WOF-Fitnessstudio,Industriestraße 13.

 

Ausgegeben werden die Weihnachtskisten am Freitag, 20.Dezember, in den Räumen der Tafel zwischen 11 und 13 sowie für Familien gemeinsam mit dem Schirmherrn ,Probst Markus Bruns, von 15 bis 17 Uhr.

(anna)

Tafel aus der Krise herausgeführt

Wiederwahlen zum Vorstand. Genügend Spenden eingegangen, um den weiteren Betrieb der Heinsberger Einrichtung weiterzuführen. Bei der Verteilung wird ein steigender Bedarf erkennbar. Auch soziales Ze

Der Vorstand der Heinsberger Tafel nach der Neuwahl.

Heinsberg. Vier Posten im Vorstand mussten bei der Mitgliederversammlung der Heinsberger Tafel neu besetzt werden. Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden dabei Kurt Kornmesser als stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsführer Heinz-Werner Küpper und Axel Schleicher als stellvertretender Schriftführer. Neu im Vorstand ist Hans-Peter Bossem als Beisitzer.

In Abwesenheit sei er am 10. Mai 2012, dem Todestag seines ehemaligen Kollegen Pfarrer Günter Rosenkranz, zum Vorsitzenden der Tafel gewählt worden, erklärte Sebastian Walde zu Beginn dere Versammlung." Es ist mir nicht leicht gefallen, die Bereitschaft zur Annahme dieser Wahl zu erklären, denn es ist mir bewusst, dass ich gegenüber dieser Aufgabe und diesem Ehrenamt vieles schuldig bleiben würde", sagte er. Vor ihm habe die Herausforderung gelegen, zwei Pfarrstellen zu versorgen, zudem das ehrgeizige Projekt der Sanierung der Christuskirche sowie viele andere kleine und große Projekte mehr.

 

Dank auch an die Ehrenamtler

 

Die Entscheidung, die Wahl dennoch anzunehmen, sei darin begründert gewesen, dass trotz intensiver Suche niemand bereit gewesen sei, diese Aufgabe zu übernehmen." So entschied ich mich, dass die Verantwortungslosigkeit, ein Amt zu übernehmen, das man nicht ausfüllen kann, nicht so groß ist wie die Verantwortung, die ich zu tragen hätte, wenn die Tafel in Heinsberg ihre Pforten hätte schließen müssen."

Sein Dank für Unterstützung und Entlastung ging daher an die übrigen Mitglieder des Vorstandes, an die ehrenamtlichen Mitarbeiter und an die Mitglieder des Vereins." Wir können gemeinsam stolz und dankbar sein,  dass es gelungen ist, die Heinsberger Tafel aus der existentiellen Krise herausgeführt zu haben", erklärte er.

Durch die Unterstützung des Freiwilligenzentrums sei es gelungen, die Gewinnung und Einarbeitung freiwilliger Helfer sinnvoll zu strukturieren. Weiterhin seien ausreichend Spenden eingegangen, um den Betrieb der Tafel sicherzustellen.

Dringend notwendig sei jedoch die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Tafel. "Eine große Herausforderung. Wir hoffen auf breite Unterstützung", schloss Walde nicht ohne zu bemerken, dass steigende Bedarfe in der Verteilung ein Beleg für die Notwendigkeit der Heinsberger Tafel seien. Auch Sozialamtsleiter Wolfgang Paulus würdigte die Arbeit der Heinsberger Tafel. In einer Zeit fortschreitender Anonymität der Gesellschaft hätten bedürftige Menschen hier die Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen. So sei die Tafel auch ein soziales Zentrum.                        (anna)

 

die Tafel Heinsberg  ist derzeit auch auf der Suche nach Werkzeug. Dieses wird benötigt, weil der Verein sein Heim an der Erzbischof-Philipp-Straße 18 in Eigenleistung renovieren will. Willkommen ist alles, von A wie Axt bis Z wie Zange.

Auch Gartengeräte werden benötigt. Abgegeben werden können Spenden mittwochs und samstags von 9 bis 13 Uhr.

Weiterhin weist die Tafel daraufhin, dass sie auch gebrauchte Bekleidung und Schuhe annimmt.

Unser Vereinsheim

Anschrift

Heinsberger Tafel e.V.
Erzbischof-Philipp-Str.18
52525 Heinsberg

02452/1809554

 

Kontakt

Bürozeiten

 

Mittwoch:  9:30-12:00 Uhr 

Samstag: 12:00-14:30 Uhr

Öffnungszeiten

Lebensmittelausgabe:

jeden Samstag ab 13:00 Uhr Einlass: Familien.

jeden Samstag ab 14:00 uhr Einlass:Einzelpersonen.
 

 

Lebensmittelausgabe:

jeden Mittwochs ab 11:00 uhr Einlass: Familien.
jeden Mittwoch ab 12:00 uhr Einlass:
Einzelpersonen.
 
 

 

Kleiderkammer/ Haushaltswaren:

jeden Samstag von 13:00 bis 14:00 Uhr

jeden Mittwoch von 11:00 bis 12:30 Uhr

 







Lebensmittelausgabe:

Ausgabe für Brot, Gebäck,Eis, Gemüse, 

Obst und Salat, so lange der vorrat reicht

zusätzlich Cafeteria und Verkaufsabteilung.